Stationäres Management

Konferenz - Vom Pflegeheim zum Komplexanbieter

Konferenz - Vom Pflegeheim zum Komplexanbieter


Der Markt ist im Umbruch - kann die stationäre Altenhilfe da weiterhin ein erfolgreiches Geschäftsmodell sein? Ja, sie kann! Eingebettet in das richtige Gesamtkonzept, gewinnt sie sogar an Attraktivität. Denn der Ruf nach echten sektorenübergreifenden Lösungen wird immer lauter. Die Zukunft liegt nicht im Grundsatz "ambulant vor stationär", sondern im Grundsatz "ambulant und stationär". Nur der Mix aus verschiedensten Angeboten wird den individuellen Bedürfnissen der pflegebedürftigen Menschen gerecht und sichert eine hochwertige Pflege. Und im Mittelpunkt dieser Angebote steht die Pflegeeinrichtung – als Kompetenzzentrum im Quartier.

Wie der Aufbau dieser Versorgungsketten aus stationären, teilstationären und ambulanten Angeboten gelingt, zeigen wir Ihnen in unserer zweitägigen Konferenz. Und zwar aus jedem Blickwinkel: Von den strategischen und gesetzlichen Anforderungen hin zur Organisation, Planung und Betrieb neuer Wohnformen wie der Tagespflege oder ambulant betreuter Wohngemeinschaft. Die übergreifende Personaleinsatzplanung spielt dabei ebenso eine Rolle wie die Vertragsgestaltung, Finanzierung oder die Architektur.

So bleibt kleine Frage offen – und Sie sind bestens gerüstet für eine erfolgreiche Zukunft!

Programm:

Tag 1

09.30 Uhr – 10.00 Uhr Registrierung der Teilnehmer

10.00 Uhr – 13.00 Uhr (inkl. Kaffeepause)          

Pflegekonzepte der Zukunft: Rechtliche Stolpersteine umgehen

Der Markt ist im Wandel - welche Strategien sind jetzt gefragt? Was es beim Aufbau von ambulantisierten Angeboten und sektorenübergreifenden Versorgungsketten aus rechtlicher Sicht zu beachten gilt.

  • Aufstellung von Komplexträgern
  • Konkrete Auswirkungen des PSG II auf Bewohnerstruktur, Wirtschaftlichkeit und Aufstellung
  • Aspekte aus dem Leistungsrecht
  • Landesheimrecht im Überblick: was gilt es zu beachten, wo sind Spielräume?
  • Bedeutung der Kommune durch Landesheimrecht und PSG III
  • Spezialisierung, Diversifikation und Kooperation
  • Schnittstellen zum BTHG (Eingliederungshilfe)
  • Medizinische Versorgung im Pflegeheim

Kai Tybussek, Geschäftsführer, Curacon Weidlich Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Münster

13.00 Uhr – 13.45 Uhr Mittagessen

13.45 Uhr – 17.00 Uhr (inkl. Kaffeepause)          

Vernetzte Wohnangebote im Detail

Welche Angebote für welche Zielgruppe? Was Sie bei der Konzeption, Finanzierung und beim Aufbau neuer Wohnformen und vernetzter Angebote bedenken müssen.

  • Stationäre, hybride und offene Wohnformen im Quartier. Pflege und Wohnangebote neu denken, planen und rechnen  
  • Welche Angebote in welcher Region für welche Zielgruppen?
    • Welche Strukturen werden wirtschaftlich nachhaltig sein?
    • Option Tagespflege: Risiken und Nebenwirkungen heimverbundener Formen Raumprogramme, Baukosten und deren Finanzierung
    • Option ambulant betreute Wohngemeinschaften: Wo und wann lohnt der Betrieb? Wie sollte sie in Abgrenzung zur vollstationären Pflege geplant werden?
    • Option Ambulante(r) Pflege(dienst): Kauf, Neugründung oder Kooperation? Praxisbeispiele für einen erfolgreichen Eintritt in einen schwierigen Markt
    • Option Quartierszentrum

Rolf Gennrich, GEWIA Beratung Sozialer Unternehmen, Langenfeld

Ab 18:00 Uhr   Lassen Sie den ersten Kongresstag bei einem entspannten Abendessen im Hotelrestaurant ausklingen und tauschen Sie sich mit den anderen Teilnehmern aus.

Tag 2

09.00 Uhr – 12.00 Uhr (inkl. Kaffeepause)          
Personaleinsatzplanung und Personalgewinnung in neuen Versorgungskonzepten

Die Geschäftsmodelle der stationären Pflege werden komplexer und damit verschiebt sich auch der Fokus mehr auf die operativen Führungskräfte: Die Bedeutung einer Pflegedienstleitung in Hinblick auf Fluktuation, Pflegequalität und Wirtschaftlichkeit nimmt zu.

  • Mitarbeitergewinnung: stellt bei einem Leistungsmix eine besondere Herausforderung dar, kann aber mit der richtigen Herangehensweise gemeistert werden.
  • Dienstplangestaltung: das richtige Haushalten mit den personellen Ressourcen
  • PDL: Instrumente und Systeme entwickeln, um diese Position aufzubauen
  • Personalmix: Konzepte zur Einbindung akademisch qualifizierter Fachkräfte (B.A.) entwickeln
  • Gesamtversorgungsvertrag: Gesamtversorgungsverträge sind besonders bei einer Erweiterung um ambulante Angebote wünschenswert. 
  • Praxisumsetzung: Die Umsetzung von Maßnahmen erfordert verantwortliches Führen und ein strukturiertes und schrittweises Vorgehen.

Benjamin Lisci, Management- und Organisationsberater, und Silvia Breyer, Managementberaterin, contec - Gesellschaft für Organisationsentwicklung mbH

12.00 Uhr – 12.45 Uhr Mittagessen

12.45 Uhr – 16.00 Uhr (inkl. Kaffeepause)      
   
Hybrid erweitern - neue Optionen für Pflegeheimbetreiber

Während die Behindertenhilfe seit Jahren ihre großen Komplexeinrichtungen zugunsten quartiersnaher Angebote dezentralisiert, zeichnet sich in der Altenhilfe ein gegensätzlicher Trend ab. Intensiveinheit 4 gibt anhand zahlreicher Beispiele Anregungen zur architektonischen Überwindung ordnungs-, leistungs-, und baurechtlicher Barrieren zwischen ambulanten und stationären Wohn- und Pflegekonzepten unter Vermeidung altershomogener Monostrukturen.

  • Komplexeinrichtungen – Monostruktur oder Vielfalt?
  • Liegenschaft und Portfolio: Standort- und Angebotsbetrachtungen
  • Das Pflegeheim – architektonische No-Gos und neue stationäre Optionen
  • Ordnungs- und leistungsrechtlich unabhängige Bautypologie
  • Expertisen, Analysen, Kriterienkataloge -  wann, wofür, von wem?
  • Banken, Behörden und weitere Projektpartner
  • Bauliche Qualitäts- und Ausstattungsstandards definieren
  • Planungsprozess und Bauzeit - Architektenleistungen verstehen

Jörg Lammert, Architekt, GEROTEKTEN, Weimar


Unbenannt

Bei Interesse an diesem Themenfeld stehen alternativ drei Termine/Orte der  
Strategie- und Praxiskonferenz Portfolio-Erweiterung  hier  zur Buchung bereit.

verfügbar 13. November 2017 Golfhotel VESPER
verfügbar 20. November 2017 (Ausgebucht) ASPRIA Hannover
Geeignet für
  • Geschäftsführer
  • Regionaldirektoren
  • Einrichtungsleiter
  • Träger + leitende MitarbeiterInnen der stationären und teilstationären Altenhilfe
Verpflegung

Kaffeepause, Mittagessen, Seminargetränke, Abendessen am ersten Konferenztag


 

Übernachtung

Hier die Übersicht der Hotels der Vincentz Akademie.


Teilnahmebedingungen

Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier.


Dauer

Tag 1: 10-17 Uhr
Tag 2: 10-16 Uhr

Ihre Experten:

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Kai Tybussek,
Geschäftsführer, Curacon Weidlich Rechtsanwaltsgesellschaft mbH, Münster
   
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Rolf Gennrich,
GEWIA Beratung Sozialer Unternehmen, Langenfeld
   
 
Benjamin Lisci
Benjamin Lisci,
Management- und Organisationsberater, contec - Gesellschaft für Organisationsentwicklung mbH
   
Bild_Silvia_Breyer
Silvia Breyer,
Managementberaterin, contec - Gesellschaft für Organisationsentwicklung mbH
   
Bild Jörg Lammert
Jörg Lammert,
Architekt, GEROTEKTEN, Weimar
659 €
zzgl. 19% MwSt.

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