Dienstplanung ist Chefsache

Dienstplanung ist Chefsache

Allgemein

Dienstplanung ist Chefsache

 

Dienstplanung ist geprägt vom Konflikt zwischen Kundenorientierung, wirtschaftlichem Einsatz des Personals und Zufriedenheit der Mitarbeiter:innen. Und dies in Zeiten des Fachkräftemangels. Von der erforderlichen Mitarbeitendenzahl über die Festlegung von Arbeitszeiten oder Schichtbesetzungen bis hin zur konkreten Dienstplangestaltung und dem Umgang mit ungeplanten Ausfallzeiten: Sämtliche zentrale Fragen und rechtliche Aspekte der Einsatzplanung werden praxisorientiert behandelt. Mitarbeitendenorientierte Dienstplangestaltung ist das Instrument der  Zukunft, wenn es darum geht, Mitarbeiter:innen zu gewinnen, zu motivieren und zu binden. Mag die arbeitnehmendefreundliche Einsatzplanung unter gleichzeitiger Beachtung von Bedarfen und Wirtschaftlichkeit auf den ersten Blick wie die Quadratur des Kreises erscheinen, sie ist machbar und zahlt sich aus. In logischen Schritten wird der Weg zu einem gleichermaßen wirksamen wie wirtschaftlichen Personaleinsatz dargestellt. Dabei sind immer die für die Dienstplanung arbeitsrechtlich relevanten Themen im Blick.
 

Inhalte:                                               

Dienstplanung ist Chefsache:
1. Die Systematik des Regelkreises
2. Brutto- und nettoverfügbare Arbeitszeiten
3. Direkte und indirekte Pflegezeiten
4. Definition der Regelbesetzung
5. Faktoren zum Gelingen des Dienstplan
6. Dienstlängen: Auswirkungen auf Arbeitsbelastung und freie Tage
7. Die Pflegeschlüssel und deren Anteile
8. Mitarbeitendenstruktur nach Voll- und Teilzeit
9. Wochenend-, Feiertag- und Nachtdienstbesetzung
10. „Planung“ von Ausfallzeiten – Fehlzeitenmanagement
11. „Nebenprobleme“ mit Auswirkungen auf den Dienstplan
12. Faktoren einer verlässlichen Dienstplanung

Arbeitsrechtliche Grundlagen:
13. Ziel der Dienstplanung
14. Ausfallzeiten der Mitarbeiter:innen
15. Die Soll-Arbeitszeit der Mitarbeitenden
16. Das Direktionsrecht des Arbeitgebenden
17. Arbeitsrechtliche Einzelfragen
18. Dienstplanung und Mitbestimmung – Die Rechte des Betriebsrates
19. Praxistaugliche Arbeitszeitmodelle
20. Ausfallzeiten der Mitarbeiter:innen managen
21. Der Einsatz von Dienstplansoftware

Dauer: 256 Minuten (alle Module sind im Preis enthalten)

Zielgruppe:
Einrichtungsleitung
Geschäftsführung
Qualitätsmanagement (QMB)
Pflegedienstleitung (PDL)

Materialien:
Seminarvideos, PowerPoint-Präsentation, Abschluss-Test

Registrierung beruflich Pflegender:
Identnummer: 20090814
Seminarpunkte: 4

 

In diesem Kurs wird teilweise auf die gleichzeitige Verwendung der Sprachformen männlich, weiblich und divers (m/w/d) verzichtet. Sämtliche Personenbezeichnungen gelten gleichermaßen für alle Geschlechter.

 

Dozenten: